Weltrohstahlproduktion sinkt im ersten Halbjahr um ein Prozent

Die globale Rohstahlproduktion war in der ersten Jahreshälfte 2023 rückläufig, wenngleich sich die Entwicklung von Land zu Land und von Region zu Region unterschied. Laut der Dachorganisation Worldsteel wurden zwischen Januar und Juni in den 63 an den Verband meldenden Ländern insgesamt 944 Mio Tonnen Rohstahl hergestellt. Das war rund ein Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Gesunken ist der Output vor allem in Europa. Demnach produzierten die 27 EU-Staaten mit rund 66 Mio Tonnen elf Prozent weniger Rohstahl als im ersten Halbjahr 2022, wobei Deutschland ein Minus von fünf Prozent meldete. Die türksichen Stahlwerke verzeichneten sogar einen Produktionseinbruch um 16 Prozent auf 15,9 Mio Tonnen.

Auch in den USA, Japan und Brasilien ist die Rohstahlerzeugung zwischen drei und neun Prozent gesunken. Demgegenüber verzeichnete Indien einen Produktionsanstieg um sieben Prozent auf knapp 68 Mio Tonnen. Und auch der weltgrößte Stahlproduzent China meldete leichte Zuwächse um etwas mehr als ein Prozent auf knapp 536 Mio Tonnen.

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