„Von einer angespannten Versorgungslage kann nicht gesprochen werden“

|
|

Nach der doch unerwartet langen Kälteperiode in den ersten Jahresmonaten sind die Altholz-Winterlager dem Vernehmen nach bis auf einige Ausnahmen weitgehend abgefahren, teilweise deutlich schneller als zunächst geplant.

Einigkeit hingegen herrscht darüber, dass die Transportkosten als Folge der stark gestiegenen Dieselpreise spürbar in die Höhe geschnellt sind. Diesen Effekt beziffern Aufbereiter und Kraftwerker auf etwa sechs bis zehn Prozent, je nach Transportdistanz.

Der Strompreis hatte sich als Folge des Irankrieges in den letzten Monaten erhöht und in etwa auf EEG-Niveau eingependelt. Daher passt der Holzpreis einigermaßen zu den Stromerlösen, abhängig von der Art der Stromvermarktung und der Abschreibung für die Anlage, bestätigten Kraftwerker.

Die überwiegende Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet für die nächsten Monate eine stabile Entwicklung, zumal Anlagenstillstände für eine Beruhigung des Marktes sorgen dürften.

Den aktuellen Marktbericht für Altholz sowie alle vorangangenen Marktberichte finden Sie hier: 

- Anzeige -
- Anzeige -