Stahlschrottpreise haben im Oktober erneut nachgegeben

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Die Stahlschrottpreise haben im Oktober erneut nachgegeben. Dabei seien die Neuschrotte stärker betroffen als die Altschrotte, berichten Händler. Späne haben sich hingegen gut gehalten, teilweise wurden sie zu unveränderten Konditionen gehandelt.

Die Schrottnachfrage bricht den Angaben zufolge teilweise stark ein. Vor allem bei Neuschrotten soll ein erhebliches Überangebot bestehen. Der Tiefseeexport ist weiterhin schwach.
Außerdem zeigt sich eine rückläufige Schrottnachfrage im Inland und in angrenzenden Regionen. Zu den vorhandenen Stilllegungen kamen zuletzt weitere hinzu. Arcelor schließt im luxemburgischen Schifflingen ein Werk. In einem anderen Luxemburger Werk hat es eine Explosion gegeben, sodass der Betrieb für längere Zeit eingestellt wird. Dadurch sei der Schrottbedarf in Luxemburg um 100.000 Tonnen zurückgegangen, so ein Händler. Im Süden geht den Angaben zufolge ebenfalls ein Ofen für einen Monat aus dem Markt.
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