Stahlschrottpreise fallen im Februar spürbar

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Die Preise auf dem deutschen Stahlschrottmarkt sind im Februar spürbar gesunken. EUWID-Gesprächspartner nennen als Ursache zwar verschiedene Einflussfaktoren, die Vorzeichen kämen jedoch vom Export. Das geht aus dem neuesten EUWID-Marktbericht hervor.

Manche Händler sprechen von einem Rückgang auf breiter Front, andere Händler betonen hingegen werkspezifische Einflussfaktoren wie die Auftragsund die Versorgungslage und sehen weder ein sortenspezifisches noch ein regionales Muster. Teilweise konnten Lieferungen auch zu unveränderten Preisen abgeschlossen werden.
Die Preise im Tiefseeexport seien seit Wochen rückläufig, und die Türkei habe sich zuletzt vor allem in den USA eingedeckt. Hierzu hätten auch die derzeit niedrigen Frachtraten von der Westküste beigetragen.
Außerdem habe sich im Süden Deutschlands die verminderte Nachfrage der italienischen Werke bemerkbar gemacht. Die Containerverladung für Abnehmer in Indien läuft nach Angaben von Händlern aber sehr gut. Einige Gesprächspartner berichten daher bei den Spänen von unveränderten Preisen, andere sehen jedoch auch hier einen Preisschritt nach unten.
Den vollständigen Bericht zum Stahlschrottmarkt – inklusive aller Preisangaben – können Sie ab Mittwoch in EUWID 08/2012 lesen. Für Kunden unseres Online-Premiumangebots ist der Marktbericht bereits online verfügbar.

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