Stahlschrottmarkt: Nachfragebelebung und steigende Schrottpreise zum Jahresbeginn

In den letzten Monaten des alten Jahres war der deutsche Stahlmarkt durch eine äußerst schwache Schrottnachfrage der hiesigen Stahlproduzenten geprägt. Zu Beginn des neuen Jahres gaben viele Werke ihre Kaufzurückhaltung nun aber auf und signalisierten wieder mehr Bedarf. Der zum Jahreswechsel stark gestiegene Exportpreis ermöglichte es dem Schrotthandel, seine Inlandspreise für Januar ebenfalls anzuheben.

Von einer Trendwende zu sprechen, ist nach Ansicht der von EUWID befragten Händler aber verfrüht. Der Markt sei nach wie vor durch eine große Verunsicherung hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Gesamtwirtschaft und speziell der Stahlkonjunktur geprägt. Vor allem bei den Betonstahlwerken habe sich die Absatzsituation in den letzten Monaten infolge der stark gestiegenen Bau- und Zinskosten verschlechtert. Im Automotive-Bereich ist zwar von vollen Auftragsbüchern die Rede. Die Automobilhersteller und ihre Zulieferer hielten sich aufgrund von Lieferengpässen bei anderen Bauteilen aber lange Zeit mit dem Abruf der bei den Stahlwerken bestellten Stahlprodukte zurück....

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