Schwache In- und Auslandsnachfrage lässt Schrottpreise zum Ferienstart sinken

Wie vom Schrotthandel erwartet, ist die Schrottnachfrage der Stahlhersteller mit Beginn der Werksferien im Juli deutlich zurückgegangen. Da auch das Exportgeschäft wie schon im Juni stark schwächelte, geriet der Schrottpreis unter Druck. Die von den Stahlwerken im In- und benachbarten Ausland aufgerufenen Preisabschläge bewegten sich im zweistelligen Euro-Bereich.

Die Recyclingbetriebe gehen davon aus, dass das Sommerloch mindestens noch im August Bestand haben wird. Ob es im September dann zu der erhofften Marktbelebung kommt, sei ungewiss. Die konjunkturelle Entwicklung der Stahlbranche bereitet den Gesprächspartnern nach wie vor große Sorgen.

In die Juli-Verhandlungen mit den Schrotthändlern seien die Stahlkocher mit einer „Friss-oder-Stirb“-Einstellung gegangen. „Es war eindeutig ein Käufermarkt. Entweder man akzeptierte die von den Verbrauchern aufgerufenen Preise oder es kam kein Abschluss zustande“, beschrieb ein Marktteilnehmer die „kurze Verhandlungsrunde“ mit den Werken. Der Schrottbedarf der Stahlhersteller sei aufgrund der aktuellen oder kurz bevorstehenden Stillstandszeiten der Öfen sehr überschaubar gewesen.

Den kompletten Marktbericht mit einer aktuellen Preisübersicht für den Monat Juli finden Sie hier...

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