Die Produktionszahlen des deutschen Stahlsektors zeigen seit Monaten nach unten. Im Oktober sank die Rohstahlerzeugung den zehnten Monat in Folge, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl kürzlich bekannt gab. Angesichts dieser Entwicklung ist es nicht verwunderlich, dass in diesem Jahr auch deutlich weniger des Rohstoffs Stahlschrott importiert wurde. So sind nach Daten des Statistischen Bundesamtes die Schrotteinfuhren nach Deutschland in den ersten drei Quartalen um elf Prozent auf 3,06 Mio. Tonnen im Wert von 1,11 Mrd. € gesunken.
Besonders stark zurückgegangen sind die Schrottlieferungen aus Polen. Diese verringerten sich in den ersten neun Jahresmonaten um über ein Fünftel bzw. knapp 119.000 Tonnen. Auch aus den Niederlanden (-112.000 t) und Tschechien (-63.000 t) kamen deutlich weniger „Abfälle und Schrott aus Eisen oder Stahl“ ins Land....




