Reger Indien-Export treibt Schrottpreise trotz schwacher Inlandsnachfrage nach oben

Kein Lichtblick am deutschen Stahl- und Stahlschrottmarkt: Auch nach dem Ende der Sommerferien bleibt der Schrottbedarf der Stahlwerke bei schwacher Auftragslage und oftmals hohen Restbeständen stark reduziert. Dass es mit dem Schrottpreis im September dennoch nach oben ging, lag an einem regen Exportgeschäft nach Asien. Pakistanische und vor allem indische Schrottimporteure grasen den Markt nach Seecontainerware wie Shredderschrott und Spänen ab und bieten dabei deutlich höhere Preise als die hiesigen Stahlproduzenten.

Profitieren konnten davon vor allem norddeutsche und westdeutsche Schrotthändler mit guter Anbindung an die großen Tiefwasserhäfen. Allerdings heizt die weiterhin geringe Schrottverfügbarkeit den Kampf ums Material an und erhöht damit den Druck auf die Marge. „Wir haben kein Preis-, sondern ein Mengenproblem“, konstatierte ein Marktteilnehmer bei der monatlichen Marktumfrage von EUWID.

Den kompletten Marktbericht mit einer aktuellen Preisübersicht für den Monat September finden Sie hier.....

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