
Der Markt für Altholz in Deutschland präsentiert sich derzeit überwiegend „in Summe ruhig“, aber regional dennoch unterschiedlich. Nur überwiegend deshalb, weil – wie bereits im Marktbericht vom Januar geschildert – weiterhin in Nordrhein-Westfalen und vor allem im südlichen Niedersachen von einer „grundsätzlich angespannten Marktlage“ berichtet wird.
Im Norden Deutschlands wirken unter anderem marktentlastend der längere Umbau eines großen Biomassekraftwerks sowie Importe, darunter auch Mengen aus Großbritannien.
Der vielfach flächendeckend ausgebliebene Niederschlag seit Jahresanfang macht sich im Brennstoff bemerkbar. So berichteten Aufbereiter, dass regelmäßig innerhalb der Anlagen bewässert werden müsse, um die Staubentwicklung in den Griff zu bekommen. Das sei für diese Jahreszeit eher unüblich. Auch Kraftwerker bestätigen diesen Effekt.
Der verstärkte Einsatz von alternativen Brennstoffen mit einem höheren Ascheanfall. Vor allem Filterasche bereite Probleme. Ein großer Entsorgungsengpass bestehe zwar nicht, die Kosten steigen gleichwohl.
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