Auf dem deutschen Stahlschrottmarkt sind im März die Preise den dritten Monat in Folge gestiegen. Hauptgrund bleibt die weiterhin eingeschränkte Materialverfügbarkeit, die auf eine zuletzt etwas verbesserte Schrottnachfrage der inländischen Stahlwerke trifft. Vom Exportgeschäft in die Türkei und nach Asien gingen dagegen keine Preisimpulse aus. Zwar erhöhten die türkischen Werke ihre Einkaufspreise. Die starke Dollarabwertung in der ersten Märzhälfte führte aber dazu, dass die von den norddeutschen und niederländischen Schrottexporteuren im Ankauf bezahlten Europreise bestenfalls stabil blieben. Der Schrottverkauf im Inland und ins benachbarte Ausland war für den Handel somit attraktiver.
Noch sei es verfrüht, von einer echten Frühjahrsbelebung des Stahlschrottmarktes zu sprechen. Die befragten Schrotthändler zeigten sich aber zufrieden mit den März-Abschlüssen. Die Schrottnachfrage der meisten Werke in Deutschland, Luxemburg, der Schweiz und Italien sei gut. Alles Material konnte zu höheren Preisen verkauft werden. Recht profitieren kann der Handel von dem Preisplus aber nicht. Das weiterhin reduzierte Schrottaufkommen sorgt im Einkauf für starken Wettbewerb zulasten der Marge.
Den kompletten Marktbericht mit einer aktuellen Preisübersicht für den Monat März finden Sie hier....




