
Mit einer „Stimmung am Boden“ geht die Altkleiderbranche in den Herbst. Die Bestände an Originalsammelware sind dem Vernehmen nach unverändert „an der Oberkante“. Und dabei befindet man sich erst mittendrin in den traditionell aufkommensstarken Monaten.
Unterdessen wächst bei Marktteilnehmern die Befürchtung, dass ohne Subventionen das ganze Altkleider-System zur Disposition steht. „Es geht zu Ende“, hieß es etwa von karitativer Seite, die Gemeinnützigen würden geflutet mit schlechter Ware.
Um den Absatz aber überhaupt am Laufen zu halten, müsse man voll ins Risiko gehen und mache sich hierdurch auch erpressbar, weil es keine Alternative gebe, beschreibt ein Sortierer die Zwickmühle.
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