Knappes Schrottaufkommen sorgt auch im Mai für Seitwärtsbewegung der Preise

Quo vadis, Stahlschrottmarkt? – ist eine Frage, die den Schrotthandel immer umtreibt, sich derzeit aber schwer wie selten beantworten lässt. Die Marktentwicklung im Mai gab der Branche erneut wenig Anlass zu Optimismus für den weiteren Jahresverlauf. Zwar war die Schrottnachfrage der inländischen Werke besser als erwartet, wurde aber begleitet von den schon üblichen Klagen über eine schwache Auftragslage und zu niedrige Stahlpreise. Dass sich dennoch kein größerer Druck auf die Schrottpreise aufbaute, lag an der weiterhin stark reduzierten Schrottverfügbarkeit. Dies könnte nach Einschätzung des Handels auch im Juni zu einer erneuten Seitwärtsbewegung der Preise führen.

Die Stimmungslage bleibe sowohl bei Stahlherstellern als auch dem Schrotthandel stark eingetrübt, heißt es bei der monatlichen Umfrage. Nach Einschätzung der befragten Marktteilnehmer schreiben viele Stahlwerke derzeit rote Zahlen. Für ein kostendeckendes oder profitables Arbeiten müssten entweder die Stahlpreise steigen oder die Schrottpreise sinken. Beides scheine momentan aber nicht möglich.

Den kompletten Marktbericht mit einer aktuellen Preisübersicht für den Monat Mai finden Sie hier.....

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