Keine Marktbelebung in Sicht: Schrottpreise geben bei schwacher Nachfrage wieder nach

„Das Jahr ist gelaufen“, lautete der allgemeine Tenor des deutschen Schrotthandels im Rahmen der aktuellen monatlichen EUWID-Marktumfrage. Nach einem erneut handelsschwachen Oktober, geprägt von einer weiterhin stark reduzierten Nachfrage der inländischen Stahlwerke, aber auch einem zuletzt wieder schwächeren Exportmarkt, rechnen die Marktteilnehmer auch für die beiden letzten Monate des Jahres nicht mit einer Marktbelebung. Gleichzeitig sinkt aufgrund des Konjunkturtiefs das Aufkommen an Alt- und Neuschrott. Der Konkurrenzkampf um das knappe Vormaterial drückt auf die Marge. Die Fixkosten allerdings bleiben hoch, so dass es für die Recyclingbetriebe immer schwerer werde, „mit einem blauen Auge davonzukommen“ und das Geschäftsjahr zumindest mit einem ausgeglichenen Ergebnis abzuschließen.

„Derzeit ist es sehr herausfordernd bis unmöglich, Geld zu verdienen. Es geht nur noch um Schadensbegrenzung“, kommentierte ein Händler die Marktlage. Mehr noch als das Schrottpreisniveau, das sich nach dem Anstieg im September im Oktober wieder nach unten orientierte, macht dem Handel die schwache Mengenentwicklung zu schaffen.

Den kompletten Marktbericht mit einer aktuellen Preisübersicht für den Monat Oktober finden Sie hier.....

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