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Verfügbare Altholzmenge deutlich gestiegen


(Symbolbild)
31.07.2018 − 

Nach einem relativ knappen Aufkommen an Altholz noch bis in den Juni hinein ist die am Markt verfügbare Menge inzwischen mehr als ausreichend. „Der Markt in der Mitte Deutschlands ist rappelvoll“, erklärte etwa ein großer Abnehmer, der zwischenzeitlich mit einem Annahmestopp reagiert hat. Auch im Süden ist dem Vernehmen nach ein erheblicher Mengendruck spürbar, so der aktuelle Marktbericht des EUWID.

Deutlich moderater ist die Lage dagegen im Norden und Osten Deutschlands. Insgesamt habe die Situation viele überrascht. Dies sei aber grundsätzlich nicht den übermäßigen Altholz-Mehrmengen, sondern eher den knapperen Verwertungskapazitäten geschuldet, ist man sich in der Branche einig.

Ein zusätzlicher Faktor für knappere Verwertungskapazitäten sind die anhaltende Trockenheit und die bundesweit hohen Temperaturen. Die extreme Trockenheit sorgt auch bei der Aufbereitung für steigende Kosten, etwa im Hinblick auf die Staubproblematik. Auch bei den Transportkosten macht sich die Witterung bemerkbar. Auf einen Schubboden dürften derzeit rund eine bis zwei Gewichtstonnen weniger Altholz passen. Dadurch erhalten die mautbedingt ohnehin höheren Kosten nochmals einen Schub.

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EUWID-Preisspiegel: Altholz Deutschland

 

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