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Textilrecycler gehen mit sehr viel Pessimismus in das kommende Jahr

11.12.2018 − 

Für die Altkleiderbranche geht ein sukzessive schwieriger gewordenes Jahr zu Ende. Mindestens seit April und beschleunigt seit September hat sich das Geschäft sowohl mit sortierter wie auch unsortierter Ware immer problematischer gestaltet, lautet nahezu unisono die Bilanz der Marktteilnehmer. 2018 ist mit Sicherheit schlechter verlaufen als 2017, so ein großer Akteur der Branche.

Die Aussichten für das kommende Jahr sind nach übereinstimmender Einschätzung von Marktkennern keineswegs besser und von einer großen Unsicherheit geprägt. Selbst bei sonst in der Regel zuversichtlichen Akteuren ist der Optimismus gewichen, so dass sich die Branche im kommenden Jahr weiter konsolidieren werde.

Mit deutlich über dem Durchschnitt liegenden Lagermengen an Originalsammelware gehen die meisten Altkleidersortierer ins neue Jahr. So bezifferte ein großer Alttextilrecycler den Bestand auf fast das Doppelte wie saisonüblich, teils gelagert in zugekauften oder gemieteten Wechselbrücken, sofern davon noch welche auf dem Markt verfügbar waren.

Andere sprechen von Beständen bis unter das Hallendach; von einem „Mengenstau“ und einem „Stau in der ganzen Pipeline“ ist die Rede. Bei Neukunden werde inzwischen oftmals die Abnahme von Sammelware verweigert. Kommunale Ausschreibungen seien mitunter sogar ohne Gebot geblieben.

Den kompletten Marktbericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 50/2018. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht der Marktbericht auch online zur Verfügung:

Marktbericht für Alttextilien

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