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Stahlschrottpreise geben deutlich nach

Die Stahlschrottpreise haben zuletzt deutlich nachgegeben.
klaas hartz / pixelio.de
24.10.2017 − 

Bei guter Beschäftigungslage der deutschen Stahlwerke, aber gedämpfter Exportnachfrage haben die Schrottpreise in Deutschland zuletzt deutlich nachgegeben. Dennoch bleiben Händler gelassen und rechnen für November nicht mit einem weiteren Rückgang.

Übereinstimmend wird berichtet, dass die türkischen Stahlwerke mit Pausen immer wieder am Markt waren und kauften, wobei keine klare Linie zu erkennen gewesen sein soll. Einige Händler sprechen von Rosinenpicken, andere von Taktiererei. Dabei teilt man die Einschätzung, dass die Absatzmöglichkeiten der türkischen Stahlwerke gut sind und die Türkei daher weiterhin große Mengen Schrott benötigt, wovon auch der deutsche Markt profitieren werde. Allerdings würden die USA derzeit stoßweise große Schrottmengen anbieten. Es wird vermutet, dass es sich dabei um Panikverkäufe von spekulativ angesammeltem Schrott handelt.

Die deutschen und europäischen Stahlwerke verfügen wie es heißt über eine gute Auftragslage, die bis ins kommende Jahr hinein gesichert sein soll. Daher werde auch der Schrottbedarf hoch bleiben.

Der vollständige Bericht zum deutschen Stahlschrottmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 43/2017. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle ab sofort auch online zur Verfügung:

EUWID Preisspiegel Stahlschrott Deutschland

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