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Stahlschrottexporte erleben im Juni einen Aufschwung

Hafen von St. Petersburg
Die Stahlschrottexporte haben in Juni zugelegt.
28.08.2020 − 

Der Außenhandel mit Stahlschrott hat im Juni beim Export einen kleinen Aufschwung erlebt. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes steigerten sich die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahresmonat um etwa vier Prozent. Bei den Importen reduzierte sich die Einfuhrmenge wiederum um über ein Viertel.

Laut Destatis exportierte Deutschland im Juni 671.000 Tonnen Stahlschrott im Wert von 205 Mio €. Im Vergleich zum Vormonat Mai entspricht dies einer Steigerung der Tonnage von fast 18 Prozent. Besonders die Ausfuhren von Stahlschrott in die Niederlande und nach Belgien nahmen deutlich zu. Im Vergleich zum Vormonat Mai kletterten die Stahlschrottexporte in die Niederlande um 64 Prozent auf rund 133.000 Tonnen. Nach Belgien stiegen sie sogar um 77 Prozent auf 95.000 Tonnen an.

Einfuhren im Vergleich zum Juni 2019 deutlich zurückgegangen

Auf der Einfuhrseite ist die Tonnage gegenüber dem Vorjahresmonat um etwa 110.000 Tonnen auf rund 313.000 Tonnen im Wert von 92 Mio € gesunken. Stark rückläufig waren vor allem die Lieferungen aus Tschechien (-83.000 Tonnen), Schweden (-22.500 Tonnen) und den Niederlanden (-23.000 Tonnen). Hingegen haben sich die Stahlschrottimporte aus Norwegen um 15.000 Tonnen mehr als verdoppelt.

Im Vergleich zum Mai 2020 stiegen die Importe im Juni um zwölf Prozent. Vor allem erhöhte sich die Menge der Lieferungen aus Finnland, Frankreich und Schweden um jeweils 10.000 Tonnen Stahlschrott.

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