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Sinkende Verfügbarkeit von Originalsammelware auf Alttextilmarkt


Die Witterung hat in den letzten Monaten für einen spürbaren
Mengenrückgang in den Altkleidercontainern gesorgt.
03.06.2021 − 

Das noch im Januar und bis in den Februar hinein herrschende hohe Mengenangebot an Originalware ist auf dem Altkleidermarkt erkennbar einer Knappheit gewichen: „Wir sind komplett leer und bedienen nur noch Bestandskunden“, beschreibt etwa eine großer Sammler den Umschwung. „Wir haben Anfragen von Kunden, die wir schon lange nicht mehr in der Leitung hatten, die wir aber nicht bedienen können und auch nicht wollen“, ein anderer.

Zur Knappheit hat insbesondere ein erheblicher Mengenrückgang in den Sammelcontainern beigetragen. Das Minus dürfte unter anderem einer vergleichsweise kalten Witterung in den üblicherweise starken Sammelmonaten geschuldet sein. Zur Mengenknappheit beigetragen habe aber auch, dass die Nachfrage nach Sammelware in Osteuropa gestiegen sei und die Sortierkapazitäten insgesamt wieder hochgefahren wurden.

„Die Container-Knappheit ist ein Riesenthema“

Eine Herausforderung stellt die Export-Logistik dar. Kaum verfügbarer Schiffsraum und knappe Container sorgten für stark steigende und zugleich kaum noch planbare Frachtraten. Der gesamte Warenfluss ist gehemmt, betonte ein großes Sortierunternehmen: „Die Container-Knappheit ist ein Riesenthema.“

Den vollständigen Marktbericht zum deutschen Alttextilmarkt inklusive des aktuellen Preisrahmens für Originalsammelware lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 23/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht der Marktbericht bereits online zur Verfügung:

Marktbericht für Alttextilien

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