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Schrottnachfrage der Stahlwerke stark gesunken

24.06.2019 − 

Die schwächelnde Konjunktur, insbesondere in der Automobilbranche, schlägt immer stärker auf die Stahlindustrie und damit auch auf die Schrottwirtschaft durch. „Den Stahlwerken fehlen die Abrufe für Qualitätsstähle im Automotive-Bereich. Entsprechend niedriger fällt der Schrottbedarf aus. Gleichzeitig fällt an den Entfallstellen immer weniger Material an“, fasst ein Schrotthändler die Marktentwicklung im Gespräch mit EUWID zusammen.

Noch halten sich Schrotteingang und –ausgang in etwa die Waage, so dass keine Mengen liegen bleiben. In der nahenden Ferienzeit, in der viele Stahlwerke wie üblich mehrere Wochen den Betrieb ruhen lassen, in der es Händlerangaben zufolge aber auch zu verlängerten Stillstandsphasen kommen könnte, sei allerdings mit einem Anwachsen der Schrottläger zu rechnen.

Einen Lageraufbau versuchten die Schrotthändler in den letzten Monaten eher zu vermeiden. Aufgrund der wachsenden Unsicherheit und der volatilen Preisentwicklung gehe man „short“ und achte auf eine hohe Umschlagshäufigkeit der Materialien, erklärte ein Gesprächspartner. Im Juni konnten alle Mengen den Angaben zufolge noch gut abgesteuert werden.

Den vollständigen Bericht zum deutschen Stahlschrottmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 26/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle schon online zur Verfügung:

EUWID Preisspiegel Stahlschrott Deutschland

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