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Preisverfall bei Stahlschrott hält unvermindert an


Quelle: EUWID
19.10.2015 − 

Die Schrottpreise kennen weiterhin nur einen Weg, den nach unten. Der Preisverfall hatte im Juli eingesetzt. Für den kommenden Monat rechnen Händler noch einmal mit einem Minus. Dann könnte sich der Rückgang seit dem Sommer auf 100 € summieren.

In machen Regionen geht das Altschrottaufkommen preisbedingt bereits deutlich zurück. Für die fahrenden kleinen Händler, die bei Haushalten und kleinen Betrieben Schrott sammeln, lohne sich das Geschäft nicht mehr, so dass einige von ihnen ihr Fahrzeug schon abgemeldet haben sollen. Außerdem hielten kleine Händler ihr Material zurück. Ein Markteilnehmer berichtet von einem Rückgang des Aufkommens um rund ein Drittel und rechnet nun mit einer Unterversorgung im Januar.

Das Aufkommen von Neuschrott und Spänen ist weiterhin gut. Allerdings sollen Anfallstellen bereits von rückläufigen Auftragspolstern reden. Wie es heißt, führte die VW-Krise bei den Automobilzulieferern zu einer erheblichen Verunsicherung.

Der vollständige Bericht zum deutschen Stahlschrottmarkt inklusive der Preisangaben erscheint in EUWID Recycling und Entsorgung 43/2015. Kunden unserer Premium-Angebote können die Informationen auch in unserem Märktebereich einsehen:

Markt für Stahlschrott

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