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Preise für Altgeräteverwertung steigen

"Weiße Ware"
"Weiße Ware"
04.02.2019 − 

Hohe Abschläge der Hütten für Sekundärmetalle, sinkende Stahlschrottpreise sowie die anhaltende Problematik im Absatz von Kunststoffen aus dem E-Schrott – zum Jahresbeginn kämpfen die Verwerter von Elektro- und Elektronikaltgeräten vor allem mit widrigen Rahmenbedingungen auf der Erlösseite.

Hinzu kommt die Umstellung der Sammelgruppen, die vor allem bei den Großgeräten für einen steigenden Sortieraufwand gesorgt hat. Kostensteigerungen beklagen die Recycler auch in den Bereichen Logistik und Personal.

Neue Sammelgruppen verändern den Markt

Die Anpassungen der Verwertungspreise konnten zwar unter anderem wegen teilweise längerer Vertragslaufzeiten nicht überall im benötigten Umfang durchgesetzt werden. Die Konditionen für alle Gerätekategorien mit Ausnahme der Kühlgeräte wurden aber dennoch erheblich korrigiert.

Das trifft vor allem die Sammelgruppen der Groß- und Kleingeräte, deren Zusammensetzung sich durch die Neuzuordnung der Geräte im Dezember deutlich verändert hat und die auch am stärksten von den fallenden Erlösen sowie einer generell sinkenden Werthaltigkeit betroffen sind.

Die befragten Marktteilnehmer sind sich fast ausnahmslos sicher, dass diese beiden Gruppen mittelfristig aus dem Zuzahlungsbereich herausfallen und somit auch die Optierungen auslaufen werden. Die ersten Kommunen hätten sich bereits aus der Eigenvermarktung der Groß- und Kleingeräte verabschiedet, berichten Recycler. Weitere werden im Laufe des Jahres folgen, so die Erwartung im Markt.

Den vollständigen Bericht zum deutschen E-Schrottmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 06/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle schon online zur Verfügung:

Marktbericht für Elektro- und Elektronikschrott

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