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Preise auf Altholzmarkt trotz wachsender Unsicherheit noch überwiegend stabil


Vor allem aus dem Gewerbe sollen die Altholzmengen
zuletzt zurückgegangen sein.
03.11.2020 − 

Sinkende Altholzmengen vor allem aus dem Gewerbe, rasant steigende Zahlen an Corona-Infizierten und mindestens für einen Monat erneut drastische Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens, eine pandemiebedingt stark getroffene Gesamtwirtschaft, zugleich eine steigende Nachfrage seitens der Holzwerkstoffindustrie nach Rohstoffen und auch noch der Winter vor der Türe: Die schwer abzuschätzende Entwicklung vieler Einflussfaktoren sorgt für eine verbreitete Unsicherheit auf dem Markt für Altholz.

Insgesamt ist das Aufkommen nach Eindrücken von Marktteilnehmern krisenbedingt durchaus zurückgegangen. Dies gilt insbesondere für die Qualitäten aus dem Gewerbe. Hingegen sei der Anfall aus dem Bau- und Abbruchbereich nach wie vor stabil, die kommunalen Mengen hätten zumindest in manchen Regionen sogar eher leicht zugelegt.

In Summe, so ein Marktkenner, war der Absatz von Altholz gegenüber den Vorjahren vergleichsweise einfach. Denn der noch bis in den August hinein spürbare Mengendruck insbesondere im Süden ist Vergangenheit, als sogar Altholz aus strategischen Gründen nach Ostdeutschland geliefert wurde. Hier hatten sich insbesondere Stillstände von gleich mehreren Kraftwerken bemerkbar gemacht. Die teils erhebliche Trockenheit der Brennstoffe über den Sommer hinweg hat sich mehrheitlich wieder auf ein Normalniveau eingependelt.

Den kompletten Bericht zum Altholzmarkt inklusive der Preise für die einzelnen Sorten lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 45/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen Preisspiegel und Marktbericht bereits online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Altholz Deutschland

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