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PET-Recycling: Noch viel Krise gemischt mit etwas Zuversicht

gebrauchte PET-Flaschen
Die Lage am PET-Recycling-Markt ist schwierig.
01.09.2020 − 

Die Lage der PET-Recycler ist unverändert schwierig. Während sich bei manchen Betrieben im August zumindest die Stimmung etwas aufhellte, gehen andere inzwischen sogar von einer Betriebsaufgabe aus. Der Absatz laufe weiter schwach. Denn die Preise für Regranulate und Flakes stehen unverändert unter dem scharfen Druck günstiger Neuware.

Einige Recycler waren auch im August noch in Kurzarbeit, weil ihre Kunden, darunter auch Getränkeabfüller, selbst über Auftragseinbrüche klagen oder aus Kostengründen zunächst bis zum Jahresende die günstigere Neuware einsetzen. Die eine oder andere PET-Recyclinglinie in Deutschland werde wohl bis Ende des Jahres still stehen, hieß es. "Wir gehen von einer Marktbereinigung aus, Recycling interessiert derzeit keinen", sagte ein Recycler mit Blick auch auf die durch die Coronakrise verschärfte Entwicklung.

Er geht davon aus, dass eine von der Branche geforderte Stützung des Recyclings von der Politik für einige Recycler viel zu spät kommen dürfte. Andere PET-Recycler berichten zwar auch noch von schwachen Absätzen, doch sei der August etwas besser gelaufen als der Juli. Mit Blick auf den September gehen einige Marktteilnehmer wieder von etwas mehr Nachfrage aus.

Den kompletten Bericht zur aktuellen Lage auf dem Markt für gebrauchte PET-Flaschen inklusive der Preisveränderungen für August lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 36/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle bereits online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Gebrauchte PET-Einweg-Pfandflaschen

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