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PET-Recycling: Meist Rollover im September


Das Aufkommen an PET-Flaschen soll sich im
September auf normalem Niveau befunden haben.
06.10.2021 − 

Im September war das Aufkommen an gebrauchten PET-Flaschen zwar meist etwas schwächer. Überwiegend stellte die Beschaffung für die PET-Recycler aber noch kein Problem dar. Vereinzelt konnten Recycler sogar einen minimalen Lageraufbau betreiben. Allerdings seien die Lagerbestände für die aufkommensschwache Winterzeit bislang nicht so üppig wie erhofft, sagen Marktteilnehmer. Das Mengenaufkommen im September sei infolge der warmen Temperaturen „normal" ausgefallen.

Gleichwohl sorgt sich die Branche weiter über die künftige Versorgung. Zwar kämen im nächsten Jahr infolge der Pfandausweitung in Deutschland etwa 45.000 Tonnen PET-Flaschen für Säfte und Nektare hinzu, doch dürfte dieses Plus durch weitere Gewichtseinsparungen bei Flaschen und den anhaltenden Trend zu Wasser-Sprudlern kompensiert werden. Weil ein Teil der PET-Flaschen für Säfte und Nektare Scavenger enthält, um eindringenden Sauerstoff zu binden, dürfte sich die Rezyklatqualität ohne Vorsortierung verschlechtern.

Die Nachfrage nach PET-Rezyklaten wird derzeit von Getränkeabfüllern getragen, vor allem von großen Markenartiklern, hieß es. Unlängst hatten Coca-Cola und PepsiCo verkündet, dass weite Bereiche ihres PET-Einwegsortiments in Deutschland bereits zu 100 Prozent aus PET-Regranulat hergestellt würden. Halte diese Entwicklung an, werde für andere Abnahmebereiche mittelfristig kaum noch PET-Rezyklat aus Flaschen zur Verfügung stehen, meinten Recycler.

Den vollständigen Bericht zum Markt für gebrauchte PET-Einweg-Pfandflaschen inklusive der Preisänderungen lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 40/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle auch online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Gebrauchte PET-Einweg-Pfandflaschen

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