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PET-Recycler trotz ordentlicher Nachfrage weiterhin sorgenvoll

PET-Flaschen
PET-Rezyklate sind gefragt, aber die Neuwarenpreise
bereiten Sorgen.
04.03.2020 − 

Die meisten Recycler konnten im Februar erneut auf ein ordentliches Mengenaufkommen an gebrauchten Flaschen zugreifen. Vereinzelt kam es aber zu Knappheiten bei der Versorgung, berichteten Marktteilnehmer.

Der Februar gilt üblicherweise als aufkommensschwacher Monat. Händlern und Recyclern zufolge lag das Flaschenaufkommen aber in diesem Jahr deutlich über dem der beiden Vorjahre. Gleichwohl rechnet die Branche für die nächsten Wochen mit einer engeren Verfügbarkeit.

Niedrige Neuwaren-Preise bereiten Sorgen

Nach wie vor bereiten die niedrigen Preise für PET-Neuware Sorgen. Aktuell lägen klare Flakes auf dem Niveau der Neuware, was auf den Absatz und die Wirtschaftlichkeit drücke, hieß es aus dem Markt. Zwar sei die Nachfrage nach Flakes sehr ordentlich, doch notwendige Preisanhebungen seien kaum oder nicht durchsetzbar.

Recycler gaben gegenüber EUWID an, dass sie mit höheren Flaschenpreisen infolge der letzten Ausschreibungen von Handelsketten konfrontiert würden, die bereits jetzt dazu führten, dass sie Verluste schrieben. Weitere Ausschreibungen von Handelsketten stehen bevor, die möglicherweise die Rohstoffkosten verteuern könnten. Der Absatz von Regranulaten laufe zwar ordentlich, doch die kolportierten Spitzenpreise für lebensmitteltaugliche Regranulate würden nicht von der breiten Masse der Kunden bezahlt.

Den vollständigen Bericht zum Markt für gebrauchte PET-Flaschen inklusive der Preisangaben lesen Sie in Augabe 10/2020 von EUWID Recycling und Entsorgung. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Gebrauchte PET-Einweg-Pfandflaschen

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