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Noch keine Trendwende beim PET-Recycling


PET-Recycler hoffen, dass Neuware im Preis wieder
anzieht und Rezyklate wieder konkurrenzfähiger werden.
04.08.2020 − 

Für die PET-Recycler in Deutschland bleibt die Marktlage angespannt. Vor allem Flakes sind unter Druck. Weiterhin sind einige Recycler in Kurzarbeit und haben die Produktion gekürzt. „Wir schreiben an jeder verkauften Tonne Flakes derzeit gut 100 € Verlust“, sagte ein Recycler. Der Absatz an Flakes leide massiv. „Wir stellen Flakes auf das Lager“, sagte ein anderer Recycler.

Die günstige Neuware drückt dem Markt aber nicht nur bei Flakes den Stempel auf. So würden inzwischen langjährige Abnehmer von Regranulaten immer häufiger auf Neuware umschwenken. Auch große Markenartikler würden sich ähnlich verhalten. „Kaufmännisches Handeln“, meinte ein Recycler dazu.

Die Branche hofft, dass Neuware wieder im Preis anzieht und Rezyklate damit nach der Sommerpause auch preislich konkurrenzfähiger werden. Die Preisabsenkungen bei Flakes in den letzten Monaten hätten beim Einkauf von gebrauchten Flaschen nicht komplett weiter gegeben werden können. „Das ging auf unsere Kosten“, sagte ein Recycler.

Den kompletten Bericht zur aktuellen Lage auf dem Markt für gebrauchte PET-Flaschen inklusive der Preisveränderungen für Juli lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 32/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle schon jetzt online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Gebrauchte PET-Einweg-Pfandflaschen

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