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Markt für PET-Recycler bleibt angespannt

05.07.2019 − 

PET-Recycler in Deutschland haben es weiterhin schwer. Günstige Neuware, die inzwischen nur noch etwa 950 € pro Tonne kostet, setzt die Branche unter Druck. Zudem haben Verarbeiter von Flakes häufig selbst relativ geringe Auftragsbestände. Im Juni mussten Recycler häufig dem Drängen der Kundschaft folgen und ihre Verkaufspreise für Flakes reduzieren. „Eigentlich kommt der Druck aus allen Abnahmebereichen, nicht nur von den Folienherstellern“, sagten Recycler.

Zwar klagten nicht alle befragten Recycler über schwache Absätze und mitunter konnten die Preise für die weiterhin knappen bunten Flakes sogar etwas angehoben werden. Doch die meisten haben nach eigenen Angaben weiterhin ein Absatzproblem bei klaren Flakes und Regranulaten. Auch würden einige Folienverarbeiter im Juli bis zu drei Wochen Pause machen, hieß es.

Auf der Beschaffungsseite ist die Lage unterschiedlich. Einige Recycler konnten problemlos Flaschen einkaufen, andere mussten sich hingegen strecken. Gegen Ende Juni spürten Recycler und Anbieter, dass infolge der warmen Temperaturen das Mengenaufkommen anzog. Wer noch ausreichend Lagervorräte hatte, verzichtete auf Einkäufe am Spotmarkt. Wie angekündigt, zahlten Recycler im Juni häufig weniger für Ballenware. Die Nennungen reichten je nach Ausgangsniveau in Einzelfällen von unveränderten Preisen bis hin zu Abschlägen um 60 € pro Tonne. Das Gros der Anbieter und Recycler nannte Abschläge von weniger als 30 € pro Tonne. 

Den vollständigen Bericht zum Markt für gebrauchte PET-Einweg-Pfandflaschen inklusive der Preisänderungen lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 28/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle bereits ab sofort online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Gebrauchte PET-Einweg-Pfandflaschen

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