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Kunststoffrecycler planen weiteren Kapazitätsausbau

06.03.2019 − 

Die Kunststoffrecycler waren mit dem Absatz im Februar weitgehend zufrieden. Während sich die Preise für Folienabfälle aus Gewerbe und Industrie oft deutlich verteuerten, gab es bei anderen Qualitäten kaum Bewegung. Wie zu erfahren war, planen einige Unternehmen den Auf- oder Ausbau von Recyclingkapazitäten.

„Bei uns ist die Entscheidung gefallen“, sagte ein Marktteilnehmer, der nicht genannt werden wollte. Andere Unternehmer sind in der Planungsphase, weitere auf der Suche nach möglichen Übernahmekandidaten. Vorige Woche wurde der Recycler Kruschitz an die deutsche Steinbeis Holding verkauft.

Für inländische Folienrecycler sind die jüngsten Preissteigerungen für Gewerbemischfolien schwierig zu verkraften, da trotz ordentlichem Absatz die Regranulate noch keine Aufwärtstendenz verspüren. In den letzten Monaten und auch im Februar mussten vor allem LDPE-Naturtypen den schwächeren Neuwarenpreisen etwas Tribut zollen.

Indes bleiben die Qualitätsanforderungen an die Ware hoch, Abstufungen bei geringsten Verschmutzungsgraden seien die Regel. Auch frage der Export fast ausschließlich gute Folienqualitäten nach. Big Bags, Umreifungsbänder und schlechtere Folienabfälle stehen zum Teil mit hohen Zuzahlungen in den Preislisten, was bedeutet, dass Händler diese Ware nicht haben wollen.

Den vollständigen Marktbericht inklusive des Preisspiegels für die verschiedenen Sorten lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 10/2019. Premium-Abonnenten können Marktbericht und Preisspiegel auch online abrufen:

EUWID-Preisspiegel: Altkunststoffe Deutschland

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