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Hohes Mengenaufkommen prägt Altkleiderbranche in 2017

Für die Altkleiderbranche geht ein durchwachsenes Jahr zu Ende
Für die Altkleiderbranche geht
ein durchwachsenes Jahr zu
Ende (Bild: Hugo/EUWID)
05.12.2017 − 

Für die Altkleiderbranche geht ein insgesamt „sehr unruhiges“ und „relativ durchwachsenes“ Jahr zu Ende, das „die Erwartungen nicht erfüllt hat“. Es war geprägt von einem fast durchgehend guten und vor allem seit dem Sommer sehr hohen Mengenaufkommen an Originalware.

Daran hat sich auch in den zurückliegenden zwei Monaten nichts geändert. Vielmehr sei gegenüber durchschnittlichen Jahren der Lagerbestand inzwischen doppelt so hoch, schilderte etwa ein großer Sortierer die derzeitige Lage. Selbst langjährige Lieferanten befänden sich „in der Warteschleife“.

Einzelne Sortierer seien so voll, dass sie erst wieder Mitte Januar Ware annehmen wollten. Man sei dabei, nach weiteren Lagermöglichkeiten zu suchen und sich mehr Wechselbrücken auf den Hof zu stellen.

Daher müsse man hinsichtlich des Absatzes von Sammelware „schon kreativ“ und bereit sein, auch höhere Risiken in Kauf zu nehmen, hieß es aus dem Markt.

Vor diesem Hintergrund äußerten Marktteilnehmer ihr Unverständnis über die noch bei manchen Ausschreibungen bekannt gewordenen hohen Gebote, die teilweise „deutlich über dem Markt“ gelegen hätten. Vielmehr müsse man sich überlegen, überhaupt noch an kommunalen Ausschreibungen teilzunehmen - im Zweifel nur noch dort, wo eine verlässlich gute Qualität zu erwarten sei, gab ein großer Sammler zu bedenken.

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