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Markt für E-Schrott: Hoch bei Stahlschrottpreisen verschiebt Konditionen bei Weißer Ware deutlich


Vor allem bei Kühlgeräten ist das Aufkommen weiter hoch.
26.01.2021 − 

Der Markt für die Verwertung von E-Schrott ist zum Jahresbeginn vor allem von hohen Schrott- und Metallpreisen sowie einer weiterhin guten Versorgung mit Altgeräten gekennzeichnet. Insbesondere bei den Groß- und Kühlgeräten wirkt sich der starke Anstieg der Stahlschrottpreise auf die Verwertungskonditionen aus. Während beim Schrottpreis nur mit einem kurzen Zwischenhoch gerechnet wird, ist offen, wie lange die für die Recycler günstige Versorgungslage weiterhin anhält.

Das Mengenaufkommen an Altgeräten bewerten die Recycler zum Jahresbeginn überwiegend als zufriedenstellend. Einzelne Marktteilnehmer berichten sogar von guten bis sehr guten Mengen, die auch über den Vorjahreswerten liegen sollen. Andernorts sorgen witterungsbedingte Einschränkungen hingegen zumindest regional für spürbare Rückgänge. Auch im Osten sollen die Mengen aktuell schwächer ausfallen.

Die Anlagen sollen aber weiterhin überwiegend gut ausgelastet sein. Dies gilt wohl insbesondere für die Kühlgeräteaufbereitung. Hier soll das Mengenaufkommen genau wie bei den übrigen Geräten der Weißen Ware weiterhin besonders hoch sein. Geringer soll der Anfall hingegen bei Kleingeräten sowie Bildschirmen ausfallen. Aus dem B2B-Bereich fallen die Mengen hingegen aktuell deutlich schwächer aus.

Den vollständigen Bericht zum E-Schrottmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 4/2021. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle bereits online zur Verfügung:

Marktbericht für Elektro- und Elektronikschrott

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