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Fernost-Nachfrage lässt Preise für PE-Folienabfälle steigen


Im Januar stiegen die Preise für Folien teilweise an.
05.02.2020 − 

Der Altkunststoffmarkt entwickelte sich im Januar uneinheitlich. Im Vergleich zum Dezember zogen die Preise für gute PE-Folienabfälle aus dem Gewerbe zum Teil wieder an. Ursächlich hierfür war vor allem aufgrund eine gute Nachfrage aus Fernost.

Im Inland blieb der Absatz an Regranulaten und Mahlgütern meist auf niedrigem Niveau. Teilweise mussten Recycler aufgrund des Überangebots und schwächerer Preise für Neuware erneut im Verkauf nachgeben. Die Lagervorräte seien groß, auch bei Verarbeitern, die wie Recycler oft die Produktion erst in der zweiten Woche des Jahres wieder aufgenommen haben.

Stellenweise war erneut die Rede von Stützungskäufen durch Verarbeiter, die Recyclern größere Mengen an Mahlgütern zu unveränderten Preisen abgenommen haben sollen. Auch Betriebsstilllegungen bei Recyclern soll es im Januar gegeben haben.

Corona-Virus, Plastik-Bashing und Chinas Kunststoffstrategie könnten Situation weiter verschärfen

Die Lage könnte sich weiter zuspitzen, da neben dem allgemeinen „Plastik-Bashing“ und der Entscheidung Chinas, die Verwendung von Einweg-Kunststoffprodukten zu verbieten oder einzuschränken, sich auch der Ausbruch des Coronavirus negativ auf die Kunststoffwirtschaft auswirken könnte.

Den vollständigen Bericht zum Altkunststoffmarkt inklusive des Preisspiegels für die verschiedenen Sorten lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 06/2020. Premium-Abonnenten können Marktbericht und Preisspiegel auch online abrufen:

EUWID-Preisspiegel: Altkunststoffe Deutschland

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