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E-Schrottrecycler leiden weiter unter schwierigen Rahmenbedingungen

12.08.2019 − 

Unverändert schwierig stellt sich die Lage für die Verwerter von Elektro- und Elektronikaltgeräten dar. Auf der Erlösseite kämpfen die Recycler weiterhin mit ungünstigen Konditionen im Metallbereich sowie den anhaltenden Problemen beim Kunststoffabsatz. Insgesamt gibt es somit große Probleme bei der Mengenabsteuerung. Hinzu kommen steigende Kosten für die Sortierung und Behandlung der Geräte. Hier schlagen sich die Neueinteilung der Sammelgruppen und die Öffnung des Anwendungsbereichs genauso nieder wie der weiter steigende Anteil an Flachbildschirmen und die zunehmende Anzahl an Geräten mit eingebauten, aber bei der Erfassung nicht entnommenen Batterien.

Die Versorgung mit Mengen bezeichnen die meisten Marktteilnehmer als gut, nur vereinzelt wurde von rückläufigen Mengen in den vergangenen Monaten sowie leichten saisonbedingten Dellen berichtet. Die positive Bewertung des Mengenaufkommens soll zwar grundsätzlich für alle Sammelgruppen gelten. Besonders groß soll die Menge aber aktuell im Kleingerätebereich sein. Aufgrund der geringeren Werthaltigkeit hätten sich einige Akteure aus diesem Bereich zurückgezogen, gleichzeitig wird von stillstehenden Anlagen berichtet. Dadurch stünden die verbliebenen Anlagen vor einer regelrechten „Materialschwemme“, berichtet ein Verwerter.

Den vollständigen Bericht zum deutschen E-Schrottmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 33/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle bereits online zur Verfügung:

Marktbericht für Elektro- und Elektronikschrott

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