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E-Schrottrecycler beklagen gestiegene Kosten bei anhaltend niedrigem Erlösniveau

03.05.2019 − 

Die E-Schrottverwerter in Deutschland kämpfen weiterhin mit einer Reihe negativer Rahmenbedingungen. Die Konditionen für die einzelnen Sammelgruppen haben sich nach dem turbulenten Jahresbeginn aber in den meisten Fällen im April nur geringfügig verändert. Angesichts der weiter angespannten Absatzproblematik bei Kunststoffen, der unverändert hohen Abschläge für Sekundäraluminium und der sich abzeichnenden bzw. bereits eingetretenen Preissenkungen im Stahl- und Kupferbereich bleibt die Lage auf der Erlösseite weiter schwierig.

Darüber hinaus stehen die Recycler vor wachsenden Problemen im Umgang mit Lithium-Batterien. Der erhöhte Sortieraufwand sowie die Aufschläge der Versicherungen aufgrund des steigenden Brandrisikos sorgen für weitere Kostensteigerungen in der Altgerätebehandlung. Gleichzeitig beklagen die Verwerter steigende Logistikkosten sowie eine generell schwindende Werthaltigkeit der Geräte. Aufgrund dieser Faktoren und angesichts wenig verheißungsvoller Konjunkturaussichten erwarten die meisten Marktteilnehmer zumindest mittelfristig weitere Preisverschiebungen weg vom Erlöscharakter der Altgeräte hin zur Vergütung der Verwertungsleistung.

Den vollständigen Bericht zum deutschen E-Schrottmarkt inklusive der Preisangaben lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 19/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle schon online zur Verfügung:

Marktbericht für Elektro- und Elektronikschrott

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