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Coronakrise lässt Altholzmenge stark sinken


Auch im Altholzbereich ist die aktuelle Marktlage düster.
08.04.2020 − 

Auf dem Altholzmarkt fallen die Erfassungsmengen aufgrund der Coronakrise aktuell deutlich geringer aus. Je nach Anfallstelle und Erfassungsort sind die Altholzmengen jedoch sehr unterschiedlich betroffen. Es zeigt sich insgesamt ein sehr heterogenes Bild, bestätigten Marktkenner. In Summe ist aber durchaus von Rückgängen bei den Erfassungsmengen in einer Größenordnung von 20 bis hin zu 40 Prozent die Rede, heißt es etwa von Seiten des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung. „Die Lage ist unsicher, keiner kann das derzeit sicher abschätzen“, so Andreas Habel vom bvse-Fachverband Ersatzbrennstoffe, Altholz und biogene Abfälle.

Diesen Trend bestätigte auch der Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter: „Insbesondere dort, wo Wertstoffhöfe geschlossen wurden, ist das Aufkommen geradezu eingebrochen“, so BAV-Geschäftsführer Simon Obert. Daher setze sich der Verband auf politischer Ebene dafür ein, die Wertstoffhöfe wieder zu öffnen, auch um die Entsorgungssicherheit wieder zu gewährleisten. Als Grundtendenz sei festzuhalten, dass der Mengenrückgang im Süden spürbar größer sei als in Norddeutschland.

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