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Auf dem Altholzmarkt wird die Entsorgungssicherheit immer wichtiger


Die Entsorgungssicherheit ist bei Altholz
mittlerweile „ein hohes Gut“.
30.07.2019 − 

Die seit dem Frühjahr erkennbare Überversorgung auf dem Markt für Altholz hat sich in den vergangenen drei Monaten weiter fortgesetzt. Im Kontext eines ebenfalls sehr angespannten AzV-Marktes mit der Folge hoher Verbrennungspreise wird die Absteuerung von Altholz-Mengen vor allem im Süden und Südwesten Deutschlands zunehmend schwieriger und teurer. Daher sind die Winterlager oftmals noch nicht abgefahren.

Übereinstimmend bestätigten Gesprächspartner, dass das Aufkommen weitgehend konstant geblieben sei, teils sogar aufgrund der nachlassenden Konjunktur regional sogar etwas nachgelassen hat. Dagegen bildet die Absteuerung der Altholzmengen den Flaschenhals, so dass die Kraftwerksbetreiber „sorgenfrei in Richtung Winter blicken“.

Deutliche Preissenkungen vor allem im Süden

Wie bereits im vorangegangenen Marktbericht von Ende April geschildert, rückt die Frage der Entsorgungssicherheit zunehmend in den Vordergrund und ist mittlerweile „ein hohes Gut“. Der Preis sei für viele inzwischen nicht mal mehr sekundär, hieß es etwa aus dem Süden.

Die Preise für die stoffliche Verwertung stehen vor allem durch das enorme Käferholzaufkommen sowie die weiterhin gesunkene Nachfrage aus dem Ausland weiterhin deutlich unter Druck. Zudem machten sich in der Holzwerkstoffindustrie verstärkt Absatzprobleme bemerkbar.

Den kompletten Marktbericht inklusive der aktuellen Preise lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 31/2019. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen Preisspiegel und Marktbericht ab sofort online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Altholz Deutschland

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