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Alttextilmarkt von großer Verunsicherung geprägt


Die Lager der Sortierunternehmen sind weiterhin
„bis unter die Decke gefüllt“.
07.08.2020 − 

Auf einem von großer Verunsicherung geprägten Markt für Alttextilien ist weiterhin keine Besserung erkennbar. Bereits jetzt könne das Jahr 2020 als „verlorenes Jahr“ gelten, lautet daher die ernüchternde Zwischenbilanz eines Marktkenners. Corona wirke als Beschleuniger des ohnehin anstehenden Wandels bis 2025, wenn die EU-weite Getrenntsammlungspflicht für Alttextilen umgesetzt werden soll, so die Einschätzung eines anderen großen Sortierunternehmens. Man steuere die Produktion nur „auf Sicht“ und: „Lange wird das so nicht mehr weiter gehen“.

Mit Blick auf die Sammelmengen an gebrauchter Bekleidung „kommt zwar derzeit etwas weniger – aber immer noch viel zu viel“ und von beklagenswerter Qualität. Daher sind die Lager der Sortierunternehmen nach wie vor „bis unter die Decke gefüllt“, Wechselbrücken seien kaum noch zu bekommen. Auf die schwache Nachfrage nach sortierter Bekleidung haben Sortierer mit deutlich längeren Betriebsferien von teilweise bis zu sechs Wochen oder einem reduzierten Schichtbetrieb reagiert, zumal zuletzt teils nur noch auf Lager sortiert wurde.

Den kompletten Marktbericht inklusive des aktuellen Preisrahmens für Originalsammelware lesen Sie kommende Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 33/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht der Marktbericht bereits online zur Verfügung:

Marktbericht für Alttextilien

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