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Alttextilmarkt: „Probleme sind weiterhin groß genug“

Die Probleme am Alttextilmarkt sind weiterhin groß.
Die Probleme am Alttextilmarkt sind weiterhin groß.
01.04.2019 − 

Auf dem Markt für Alttextilien ist die Stimmung unter den Akteuren zwar im Vergleich zum Jahresanfang nicht noch weiter gesunken. Die "Probleme sind aber weiterhin groß genug", bringt es ein maßgeblicher Marktteilnehmer auf den Punkt. Weiterhin ist dem Vernehmen nach die Branche mehr als ausreichend mit Originalsammelware versorgt und die nun anstehenden sammelstarken Monate lassen sicherlich auch keine Versorgungsengpässe erwarten.

Vielmehr verfolgen die Sortierer in der Regel die Strategie, qualitativ schlechte Sammelware konsequent auszulisten, überwiegend werden Mengen nur noch von Bestandskunden abgenommen. Auch bei kommunalen Ausschreibungen agieren die Unternehmen sehr zurückhaltend, vor allem wenn ein Angebot über eine längere Laufzeit gefordert ist. Wenn überhaupt noch ein Angebot abgegeben werde, werde oftmals nur der Markt getestet. Generell wird im Markt über die dürftige Qualität der Sammelware geklagt und insbesondere über kommunale Ware, die per Container auf Wertstoffhöfen erfasst wird. Dabei handele es sich oftmals um bereits vorsortierte Ware, die kaum noch "Extra" oder "Erste Wahl" enthält.

Kleinsammler hätten sich angesichts des schwachen Preisniveaus inzwischen vermehrt zurückgezogen. Von sammelschwachen Standorten mit in der Regel qualitativ schlechter Ware seien die Sammelcontainer teils abgezogen und das Erfassungsnetz ausgedünnt worden. Dies habe auch zur Folge, dass in den verbliebenen Boxen die Mengen stiegen.

Den vollständigen Bericht über den Markt für Alttextilien lesen Sie in Ausgabe 14/2019 von EUWID Recycling und Entsorgung.

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