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Altkunststoffmarkt durch Probleme im Export weiter unter Druck

04.10.2017 − 

Im September zog die Nachfrage nach Altkunststoffen zwar etwas an. Unverändert schwierig bleibt aber die Lage im Export nach Fernost. Das Mengengeschäft nach China läuft weiter auf einem niedrigen Niveau. Maximal konnten noch 30 bis 40 Prozent der früheren Monatstonnage verkauft werden, hieß es. Stellenweise kam es im August zu Insolvenzen bei Händlern. Chinesische Importeure, die noch über Lizenzen verfügten, nahmen meist nur gute Folienabfälle ab.

Unklar ist, ob es ab Mitte Oktober überhaupt noch Schiffsladungen mit Altkunststoffen nach China geben wird. Das Risiko für Frachten, die nach dem 31. Dezember in China ankommen, gilt als zu groß, da ab Neujahr dort ein weitreichendes Importverbot gelten soll, sofern es bei den bisherigen Plänen der Volksrepublik bleibt.

Der Verkauf geringerer Qualitäten in den Export und im Inland ist unverändert schwierig. Oft wurde Ware gelagert, mit der Hoffnung auf eine Preiserholung. Manche Entsorger zogen gar ihre Container von Anfallstellen ab, zumal dort noch nicht die veränderte Marktlage akzeptiert wurde. Größere Mengen an Altkunststoffen landeten inzwischen gegen hohe Zuzahlungen in der Verbrennung, sagten Händler.

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EUWID-Preisspiegel für Altkunststoffe

 

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