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Altkleiderbranche steht vor heißem Herbst


(Symbolbild)
09.10.2018 − 

Die Altkleiderbranche gerät zusehends in schwieriges Fahrwasser: Die Verunsicherung unter den Marktakteuren steigt, manche sprechen bereits von einer Krise, so dass der Branche dem Vernehmen nach „ein heißer Herbst“ bevorsteht. Dabei kommen die Sortierer wie auch die Sammler gleich von mehreren Seiten unter Druck.

So ist die Erfassungsmenge an Altkleidern auch vor dem Hintergrund einer gut laufenden Konjunktur nach wie vor sehr hoch, Container würden inzwischen teils überlaufen, auch weil Fahrpersonal kaum noch zu finden ist und die Bewirtschaftung von Sammelcontainern inzwischen vielerorts darunter leidet. Beklagt wird zudem der anhaltend hohe Müllanteil in der Sammelware, der angesichts sehr hoher Verbrennungspreise doppelt schmerzt.

Unisono ist in der Branche von sehr hohen Lagerbeständen an Rohware die Rede, die man seit längerem vor sich herschiebt und die sich zunehmend aufbauen. Man sei inzwischen auf der Suche nach externen Lagermöglichkeiten, bestätigte etwa ein großer Marktteilnehmer. Bedenklich sei, dass die Bestände nicht nur mengenmäßig, sondern auch wertmäßig gestiegen seien.

Den kompletten Marktbericht lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 41/2017. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht der Marktbericht auch online zur Verfügung:

Marktbericht für Alttextilien

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