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Abwärtstrend bei PET-Flaschen gestoppt


Die Versorgung mit Flaschen für das Recycling
fällt aktuell unterschiedlich aus.
10.01.2020 − 

Im kurzen Arbeitsmonat Dezember verzeichneten die PET-Recycler in Deutschland kaum Veränderungen. Der Abwärtstrend bei den Flaschenpreisen wurde gestoppt. Schwierig wurde die Versorgung für jene Betriebe, die geringe Lagervorräte hatten, aber über die Weihnachtszeit durchproduzierten. Die Logistik stellte angesichts der Feiertage oft eine Herausforderung dar. Viele Recycler begannen aber erst in dieser Woche wieder mit der Produktion.

Die Versorgung mit Flaschen für das Recycling scheint noch sehr unterschiedlich zu sein. Das Aufkommen nach der Weihnachtszeit gilt traditionell als gut, sollte im Verlauf des Januars aber rückläufig sein.

Im Dezember mussten sich Recycler gegen Versuche der Verarbeiter wehren, die Verkaufspreise für Flakes weiter abzusenken. Nur in Einzelfällen sei noch nachgegeben worden, überwiegend sei das Niveau vom November fortgeschrieben worden. Ebenfalls stabile Preise habe es beim Einkauf von Flaschen gegeben, sagten Marktteilnehmer.

Prognosen fallen gemischt aus

Die Aussichten für die kommenden Wochen werden von der Branche unterschiedlich beurteilt. Für Jahresanfang sei die Nachfrage nach Flakes und Regranulaten relativ gut. Manche Recycler sehen Chancen, im Februar die Preise für Flakes leicht anheben zu können. Sie verweisen auf die Krise im Nahen Osten, die zu höheren Ölpreisen führe. Andere erwarten dadurch keine Folgen für PET-Neuware, die zuletzt auf einem niedrigen Preisniveau verharrte.

Den vollständigen Bericht zum Markt für gebrauchte PET-Flaschen inklusive der Preisangaben lesen Sie nächte Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 03/2020. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle schon jetzt online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Gebrauchte PET-Einweg-Pfandflaschen

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