Deutsche Schrottimporte bis Mai um vier Prozent gesunken

Die deutsche Rohstahlproduktion ist im ersten Halbjahr 2025 eingebrochen und auf den tiefsten Stand seit der Finanzmarktkrise 2009 gesunken. Da dies in der Regel mit einem rückläufigen Stahlschrottverbrauch einhergeht, ist es nicht verwunderlich, dass sich die Einfuhrmengen dieses in der Stahlherstellung wichtigen Rohstoffs ebenfalls rückläufig entwickeln. Laut Statistischem Bundesamt lagen die deutschen Schrottimporte der Monate Januar bis Mai vier Prozent unter Vorjahresniveau. Gleichzeitig sind die Ausfuhren von Stahlschrott gestiegen.

Laut Destatis hat Deutschland in den ersten fünf Monaten insgesamt 1,70 Mio Tonnen Schrott im Wert von 645 Mio € importiert. Die deutschen Schrottexporte erhöhten sich derweil um fünf Prozent auf 3,32 Mio Tonnen im Wert von 1,54 Mrd €. Damit hat sich Deutschlands Exportüberschuss vergrößert.

Den kompletten Bericht nebst einer tabellarischen Übersicht zur Entwicklung des deutschen Außenhandels mit Stahlschrott in den ersten fünf Jahresmonaten finden Sie hier...

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