Deutsche Schrottimporte 2025 stark gesunken

Deutschland hat im letzten Jahr deutlich weniger Stahlschrott importiert als 2024. Die Einfuhren verringerten sich im Vorjahresvergleich um neun Prozent auf 3,98 Mio. Tonnen, wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. In der 20-jährigen Datenreihe seit 2006 hat Deutschland nur im Jahr 2022 (3,55 Mio. Tonnen) weniger Schrott importiert. Im Gegenzug sind die deutschen Schrottexporte nach ihrem Rekordtief im Vorjahr wieder um fünf Prozent gestiegen.

Die geringe Importmenge verwundert nicht, vergegenwärtigt man sich die Produktionszahlen der deutschen Stahlindustrie im letzten Jahr. Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl sank die hiesige Rohstahlerzeugung auf den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise 2009. Die Kapazitätsauslastung der deutschen Stahlwerke lag bei unter 70 Prozent und entsprechend gering fällt der Bedarf nach dem Rohstoff Schrott aus.

Besonders stark zurückgegangen sind im vergangenen Jahr laut Statistikamt die Schrotteinfuhren aus Österreich. Auch aus den Niederlanden und Tschechien kam weniger Material ins Land.

Den vollständigen Bericht mit mehreren Graphiken zum Umfang und zur Entwicklung des deutschen Außenhandels mit Stahlschrott finden Sie hier....

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