Abwärtstrend vorerst gestoppt: Rohstahlproduktion im Mai leicht gestiegen

Die deutsche Rohstahlproduktion befindet sich weiterhin auf niedrigem Niveau, ist im Mai aber erstmals seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder leicht gestiegen. Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilt, haben die deutschen Stahlwerke im Mai mit 3,2 Mio Tonnen ca. 0,2 Prozent mehr Rohstahl erzeugt als im Mai letzten Jahres. Vor allem die Oxygenstahlherstellung konnte um über vier Prozent auf 2,3 Mio Tonnen zulegen, während die schrottbasierte Elektrostahlproduktion erneut deutlich um neun Prozent auf rund 960.000 Tonnen nachgab.

Die deutsche Rohstahlproduktion zwischen Januar und Mai summiert sich damit auf 15,6 Mio Tonnen. Das sind etwa fünf Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten des letzten Jahres. Insgesamt wurden 11,0 Mio Tonnen Oxygenstahl (-1,5 Prozent) und 4,6 Mio Tonnen Elektrostahl (-11,6 Prozent) erzeugt.

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