
Die tiefe Krise auf dem Markt für Alttextilien hält weiter an. Und es sind „keinerlei Anzeichen für eine Besserung in Sicht“, äußerten sich Marktteilnehmer unisono pessimistisch: „Das Jahr ist jetzt schon gelaufen.“ Es mehren sich die Stimmen, dass das gesamte Geschäftsmodell zur Debatte stehe.
Alleine mit der bislang üblichen Quersubventionierung, wodurch die Vermarktung der tragbaren Secondhand-Bekleidung das ganze System finanziert, lasse sich die Alttextilsammlung und -verwertung kaum noch aufrechterhalten. Ohne Zuzahlung für die Verwertung werde es nicht mehr gehen, so ein Sortierer. Hinsichtlich der Lagermengen sowohl bei Originalsammelware wie auch bei den sortierten Mengen „sind wir am Limit“, äußerte sich ein großer Sortierer. Gleichwohl wollten alle Sammelunternehmen weiterhin liefern.
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