
Die Altkleiderbranche agiert weiter im Krisenmodus, und das nunmehr seit über eineinhalb Jahren: „Es ist ein Drama, man ist ratlos“, beschreibt ein Branchenkenner die Lage. Habe sich im Dezember vorrübergehend noch eine leichte Verbesserung gezeigt, sei es inzwischen „nur noch schlimmer geworden“.
Man stehe an der Schwelle, wo man ohne staatliche Unterstützung nicht mehr weiterkomme, so ein großer Sammler. Nur durch die Bezahlung der Dienstleistung Altkleidersammlung und -verwertung ließen sich Strukturen retten.
Hinsichtlich der seit Jahresbeginn geforderten Getrenntsammlung seien die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger in der Pflicht, betonen gewerbliche wie karitative Marktteilnehmer unisono. Die „herausfordernde Lage“ erfordere eine Beteiligung der örE, um die sich bislang selbst tragenden Strukturen zu retten.
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