
Von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen ist der Markt für Altholz derzeit bundesweit „entspannt und ruhig“. Eher ist sogar von einem den Bedarf leicht übersteigenden Aufkommen die Rede, vor allem im Süden und Nordwesten Deutschlands.
Wie bereits in den Vormonaten werden aktuell große Mengen an Siebüberläufen angeboten, sowohl aus der Grüngut- wie auch aus der Bioabfallkompostierung, die oftmals aber nur in „homöopathischen Mengen“ angenommen würden.
Die Nachfrage nach stofflichen Altholzqualitäten ist nach Angaben aus dem Markt vor dem Hintergrund der schwachen Konjunktur vergleichsweise stabil. Trotz der stabilen Nachfrage wurden die Preise für die stofflichen Qualitäten im Süden vor dem Hintergrund der guten Versorgungssituation nach unten angepasst.
Die weiteren Aussichten: Überwiegend erwarten die Marktteilnehmer bis in den Herbst hinein stabile Preise, erst im vierten Quartal „werde sich was bewegen“, wenn die Anlagen etwa mit Fernwärmeverpflichtungen verstärkt nachfragen.
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