Der Schweiz droht mittelfristig eine Entsorgungslücke für die Ablagerung von Müllverbrennungsschlacken auf Deponien des Typs D. Das zeigt eine im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) und des Cercle déchets erstellte Studie des Verbands der Betreiber Schweizerischer Abfallverwertungsanlagen (VBSA). Demnach könne die Entsorgung mit den heutigen, tatsächlich nutzbaren Kapazitäten nur noch für maximal fünf Jahre garantiert werden. Und auch bei Realisierung aller geplanten Volumina sieht der VBSA den gesamtschweizerischen Deponiebedarf für Abfälle des Typs D in sieben bis zehn Jahren nicht mehr gedeckt.
Grundlage der Studie ist eine vom VBSA im September 2024 durchgeführte Betreiber- und Kantonsbefragung mit dem Fokus auf Typ-D-Deponien. Diese dienen vorrangig der Ablagerung von Schlacken und Aschen aus Müllverbrennungsanlagen, aber auch für Holzaschen sowie Aschen aus der Monoverbrennung von Klärschlämmen. Der vom BAFU Ende Januar veröffentlichte Bericht bildet die Situation per 1. Januar 2024 ab; Mengen- und Volumendaten beziehen sich auf das Jahr 2023.
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