
In Thailand ist das Importverbot für Altkunststoffe zum 1. Januar in Kraft getreten. Thailand hatte das Verbot vor zwei Jahren angekündigt. Bis Ende 2024 war noch die Einfuhr zu 14 Recyclinganlagen in einer Sonderwirtschaftszone erlaubt, die 2023 zusammen knapp 373.000 Tonnen Produktionskapazität im Jahr hatten, im 2024 wurde die Importgenehmigung auf die Hälfte dieser Kapazität reduziert. Um importierten Kunststoffabfall in Gebieten außerhalb der steuerfreien Zone zu verarbeiten, mussten Importeure den Nachweis erbringen, dass der Import für ihren Produktionsbedarf notwendig ist. Thailand spielte schon seit einiger Zeit keine Rolle mehr beim Export von Kunststoffabfällen aus der EU.
Die Diskussionen über das Importverbot begannen bereits 2020, nachdem China 2018 den Import von Plastikabfällen untersagt hatte. Dies führte dazu, dass Länder wie Thailand verstärkt Plastikmüll aus westlichen Nationen erhielten.
Um die Wirksamkeit des Verbots sicherzustellen, betonen Umweltschützer die Notwendigkeit einer strengen Überwachung und Zusammenarbeit zwischen den Behörden, um illegale Importe zu verhindern. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Thailand nicht als Transitland für Plastikmüll in benachbarte Länder genutzt werden dürfe.



