Studie: Verbesserte Kunststoffsortierung reduziert Klimaauswirkungen deutlich

Schwedische Forscher: Klimafreundlicher als Downcycling und Verbrennung

Eine aktuelle vergleichende Ökobilanz des IVL Swedish Environmental Research Institute zeigt, dass eine optimierte Sortierung von Kunststoffverpackungen erheblich zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen kann. Je genauer Kunststoffe nach ihren spezifischen Eigenschaften getrennt werden, desto effizienter lassen sie sich recyceln und erneut nutzen.

In Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Terra und Svensk Plaståtervinning analysierten die Forscher die Klimaauswirkungen unterschiedlicher Behandlungswege. Das Ergebnis: Hochwertiges Recycling schneidet im Vergleich zu minderwertigem Recycling oder einer reinen Verbrennung deutlich besser ab.

Die Primärproduktion und die anschließende Verbrennung von Kunststoffen verursachen die größten Emissionen. Laut der Studie lassen sich diese erheblich senken, wenn Kunststoffe von Beginn an sauber getrennt und sortiert werden. „Durch eine bessere Sortierung, bei der verschiedene Kunststoffarten separat erfasst werden, kann das Material mehrfach ohne nennenswerte Qualitätsverluste recycelt werden“, erklärt Emma Moberg, Forscherin und Ökobilanz-Expertin beim IVL....

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