Das unter anderem von der EU geförderte Forschungsprojekt „FutuRaM“ sieht in Europas Abfallströmen ein bislang nur unzureichend erschlossenes Potenzial zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe. Wie aus dem heute vorgelegten Abschlussbericht hervorgeht, könnten in Europa bis 2050 je nach Szenario jährlich zwischen 4,1 und 5,7 Mio. Tonnen kritischer Rohstoffe aus Abfällen zurückgewonnen werden. Damit ließen sich laut Projekt zwischen 33 und 56 Prozent des Primärrohstoffbedarfs substituieren – vorausgesetzt, die Qualität der Sekundärrohstoffe reicht für den Ersatz primärer Materialien aus.
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